Geschichte:

Etwa um das 5. Jahrhundert v.Chr. herum entwickelte sich das Medizinsystem, auf welches die heute praktizierte chinesische Medizin zurück geht. Damals begann das philosophische Gedankengut des Konfuzianismus und des Taoismus den Glauben an Geister und Dämonen zu verdrängen und Akupunktur und ähnliche Methoden rückten an die Stelle der früheren magisch-religiösen Heilungsrituale. Dieser Wandel der Weltanschauung verlangte auch neue medizinische Systeme - befreit von Aberglauben - und im Einklang mit einem naturalistischen Weltbild, das den Menschen ins Zentrum rückt.

 

Mit der Niederschrift des „Huang Di Nei Jing“, des Klassikers des Gelben Kaisers, ist im 1. oder 2. Jh. v.Chr. das älteste umfassende Werk der Chinesischen Medizin entstanden. Dieses Buch, verfasst als Zwiegespräch zwischen dem Gelben Kaiser Huang Di und seinem Minister Qi Bo, legt die theoretischen und philosophischen Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin fest. Darin werden Gesundheit und Krankheit als Phänomene der Natur beschrieben. Die Gesetze der Natur beherrschen den Kosmos, den menschlichen Körper und das Zusammenspiel von Himmel, Erde und Mensch.

 

Diagnostik:

Die TCM kennt die vier klassischen Diagnosemethoden:

 

Fragen

 

Betrachten

 

Hören und Riechen

 

Fühlen